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IBENA FAIRantwortung

 

IBENA FAIRantwortung

Das Thema Nachhaltigkeit ist heutzutage so präsent wie nie zuvor, natürlich auch bei uns im Unternehmen. Daher achten wir auf einen bewussten Einsatz von Ressourcen und eine Herstellung von Produkten unter ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen. Unsere Artikel tragen verschiedene Gütesiegel. Welche das sind und was diese bedeuten erfährst Du hier.


Der Grüne Knopf

Das Siegel „Der Grüne Knopf“ ist ein staatliches Zertifikat, unterstützt vom
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und platziert
die Werte Nachhaltigkeit, Sozial und Ökologisch an erster Stelle. Ein Unternehmen muss
mindestens 46 Standards in sozialem und ökologischem Kontext einhalten, um das Siegel
direkt am Produkt anbringen zu dürfen. Darunter fallen zum Bespiel die Einhaltung
bestimmter Abwassergrenzwerte und das Verbot von Zwangsarbeit.
Der Grüne Knopf baut auf vier Säulen. Sozial, Ökologisch, Staatlich, Unabhängig
Zertifiziert. Darunter versteht man unter anderem eine menschenwürdige Arbeit. Des
Weiteren werden bestimmte Chemikalien und Weichmacher verboten. Um Klarheit und
Vertrauen zu schaffen, legt der Staat die Anforderungen und Kriterien für den Grünen
Knopf fest. Zuletzt treten unabhängige Prüfstellen ein, um die Einhaltung der
Bedingungen zu gewährleisten.
Das Besondere an dem Siegel ist, dass das ganze Unternehmen nachweisen muss, dass
es seiner Verantwortung nachkommt. Es reicht nicht aus, in der Produktion nur bei
bestimmten Produkten die Voraussetzungen einzuhalten.
Bisher kontrolliert der Grüne Knopf nur die Produktionsstufen „Zuschneiden und Nähen“
und „Bleichen und Färben“. Das Ziel ist jedoch in Zukunft auch weitere Lieferkettenstufen
zu prüfen. Außerdem ist es geplant, dass jedes Produkt, welches den Grünen Knopf trägt,
mit einem QR-Code oder einem Link auszustatten, sodass Basisinformationen zu dem
geprüften Unternehmen und dem zertifizierten Artikel aufgerufen werden können. Der
Kriterienkatalog soll ebenfalls stetig weiterwachsen und man hofft demnächst zu einem
Abschluss des Akkreditierungsprogramms bei der staatlichen Deutschen
Akkreditierungsstelle zu kommen.

Gemäß der neuen Verpackungsgesetzgebung, können Sie nicht systembeteiligungspflichtige
Verpackungen an uns zurück geben.

Quelle: https://www.gruener-knopf.de/gruener-knopf

Der Grüne Punkt

Der Grüne Punkt wurde 1990 als erstes weltweites duale System für eine
endverbrauchernahe und qualitativ hochwertige Verwertung von Verkaufsverpackungen
ins Leben gerufen. Heutzutage ist der Grüne Punkt ein führender Anbieter im Bereich
Rücknahmesysteme.
Sinn und Zweck des Grünen Punkts ist die Entlastung der Industrie und des Handels von
der Rücknahme bzw. Verwertungspflicht von in Verkehr gebrachten
Verkaufsverpackungen nach der gesetzlichen Verpackungsverordnung. In dieser Funktion
recycelt das duale Abfallentsorgungssystem, der Grüne Punkt, gebrauchte
Verkaufsverpackungen, um daraus im Anschluss Rohstoffe zu gewinnen, welche in den
Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden können.
Der Grüne Punkt gehört zu den größten Rohstoffhändlern Europas sowie zu der
Dachorganisation PRO Europe. Unter anderem werden Metalle, Glas und Kunststoffe
vermarktet. Neben der Vermarktung von Rohstoffen entwickelt das duale System
ebenfalls neue Verfahren und Verwertungswege für unterschiedliche Wertstoffe.
Die Marke „Der Grüne Punkt“ ist weltweit geschützt und genießt internationales Ansehen.


Quelle: https://www.gruener-punkt.de/de/unternehmen/ueber-uns

GOTS – Global Organic Textile Standard

Das Nachhaltigkeitssiegel GOTS (Global Organic Textile Standard) ist der weltweit
führende Textilverarbeitungsstandard für Bio-Fasern. Dies schließt ökologische und
soziale Kriterien mit ein. Die Zertifizierung selbst erfolgt durch unabhängige Dritte.
Die Organisation, welche hinter dem GOTS-Siegel steht, hat es sich zur Aufgabe gemacht,
Bio-Textilien zu einem wesentlichen Bestandteil des Alltäglichen Lebens zu machen.
Daher stellt das Zertifikat sowohl ökologische als auch soziale Anforderungen entlang der
gesamten Lieferkette in der Textil- und Bekleidungsherstellung.
Das Global Organic Textile Standard baut dafür auf vier besonderen Merkmalen auf. Zum
einen spielen organische Fasern eine große Rolle. Nur textile Produkte, welche einen
Mindest-Anteil von 70 % Fasern aus biologischem Anbau enthalten, dürfen das GOTSZertifikat tragen. Produkte, die ebenfalls das Gütesiegel „Bio“ tragen möchten, müssen
mindestens zu 95 % aus Fasern aus Bio-Anbau bestehen. Der zweite Aspekt sind die
ökologischen und sozialen Kriterien. Das GOTS-Siegel bewertet in dieser Hinsicht alles,
von den eingesetzten Chemikalien bis hin zur ethischen Behandlung der Arbeitnehmer.
Das dritte Merkmal sind die Verarbeitungsstufen. Das Zertifikat berücksichtigt jeden
Schritt der Verarbeitung, Herstellung, Verpackung, Kennzeichnung, des Handels und des
Vertriebs. Zuletzt wird die Glaubwürdigkeit durch unabhängige Drittzertifizierungen
gewährleistet.
Die Organisation hat das Ziel, mittels des GOTS-Siegels weltweit anerkannte
Anforderungen festzulegen, welche den kontrollierten Bio-Status von Textilien von der
Ernte der Rohfaser, über die umwelt- und sozialverträgliche Herstellung, bis hin zur
Kennzeichnung zu gewährleisten.
Seit der Einführung des Siegels im Jahr 2006 hat es allgemeine Anerkennung gefunden
und eine Vielzahl von zuvor vergleichbaren Standards überflüssig gemacht.


Quelle: https://global-standard.org

Global Recycled Standard (GRS)

Das Zertifikat Global Recycled Standard (GRS) ist ein internationaler Produktstandard auf
freiwilliger Basis, welcher Anforderungen an Recyclingmaterialien, der Produktkette und
die sozialen und ökologischen Arbeiten festlegt.
Das GRS beabsichtigt eine genaue Definition der verwendeten Materialen. Dabei sind
Transparenz, die Einhaltung von korrekten Arbeitsbedingungen und die Minimierung von
chemischen Risiken besonders im Vordergrund.
Das Ziel des Gütesiegels ist es, den Anteil an recycelten Materialen in Textilien zu erhöhen.
Unternehmen aus dem Textilsektor müssen mindestens einen Anteil von 20 % recycelter
Materialien verwenden, um das GRS Label nutzen zu dürfen. Das GRS Logo darf aber nur
auf einem Fertigprodukt verwendet und gezeigt werden, wenn mindestens 50 % der
Produktanteile recycelt wurden.
Sowohl Zwischenprodukte als auch Endprodukte können mit dem Global Recycled
Standard zertifiziert werden. Das Zertifikat ermöglicht volle Rückverfolgbarkeit, da
Unternehmen den genauen Anteil an recycelten Materialen in einem Produkt erfassen
und durch die Produktionskette weiterverfolgen können. Somit wird eine Verringerung
schädlicher Auswirkungen der Produktion auf Mensch und Umwelt gewährleistet.

Quellen:

MADE IN GREEN by OEKO-TEX

Das Nachhaltigkeitssiegel MADE IN GREEN by OEKO-TEX stellt ein über die gesamte
Lieferkette nachverfolgbares Produktlabel für Textilien und Lederware wie zum Beispiel
Bekleidung und Heimtextilien.
Das Label zertifiziert, dass die Produkte aus schadstoffgeprüften Materialien bestehen
und in umweltfreundlichen Betrieben und an sicheren und sozial-gerechten
Arbeitsplätzen geschaffen werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die
Transparenz gelegt, da sowohl Verbraucher als auch weitere Händler die Möglichkeit
erhalten, die Lieferkette vollständig zu identifizieren, zu vergleichen und zu bewerten.
Jedes Produkt, welches ein MADE IN GREEN Label trägt, besitzt eine Produkt-ID bzw. einen
QR-Code, welcher die Lieferkette ersichtlich macht. So kann nachvollzogen werden, in
welcher Betriebsstätte, in welchem Land, welcher Schritt der Produktion und Herstellung
stattgefunden hat.
Die Priorität des Siegels ist somit die Nachverfolgbarkeit von Produkten zu gewährleisten.
Ein Artikel kann nur das MADE IN GREEN Zertifikat tragen, wenn es gewissen Kriterien
entspricht. So muss zum einen das Produkt zuvor nach STANDARD 100 by OEKO-TEX
ausgezeichnet sein und die Betriebe, in welchen die Produkte hergestellt werden, müssen
das Siegel STeP by OEKO-TEX besitzen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Produkte auf
Schadstoffe getestet wurden und soziale und umweltfreundliche Grundsätze eingehalten
wurden.
Das MADE IN GREEN Label steht somit also zum einen für die Bereitschaft zu einer
nachhaltigen Herstellung von textilen Produkten und zum anderen für eine stetige
Investition in hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards mit dem Fokus
umweltfreundlicher Aspekte entlang der gesamten Lieferkette.


Quelle: https://www.oeko-tex.com

Standard 100 by OEKO-TEX

Das STANDARD 100 by OEKO-TEX Label ist eines der weltweit bekanntesten Labels für
schadstoffgeprüfte Textilien.
Das Zertifikat stellt sicher, dass alle Bestandteile eines Produkts auf Schadstoffe geprüft
wurden. Dazu zählen alle Einzelheiten wie zum Beispiel die Fäden, das Garn, Köpfe,
sonstige Accessoires und sogar ein Aufdruck auf Textilien. Endkonsumenten können
dadurch sicher sein, dass Produkte mit diesem Label gesundheitlich unbedenklich sind.
Das Standard 100 Siegel eignet sich für Textilprodukte aller Verarbeitungsstufen.
Darunter können Babytextilien, Bekleidung, Heimtextilien oder auch Dekostoffe fallen.
Das STANDARD 100 by OEKO-TEX Label wird in vier verschiedene Produktklassen
gegliedert. Die Produktklasse 1 unterliegt den strengsten Anforderungen und umfasst
unter anderem Produkte für Babys. Unter Produktklasse 2 versteht man jegliche Artikel,
welche direkten Hautkontakt besitzen, zum Beispiel Bekleidung. Im Gegensatz dazu
unterliegen der Produktklasse 3 Artikel, welche keinen oder einen sehr geringen
Hautkontakt haben, zum Beispiel Jacken oder Gürtel. Zuletzt gibt es noch die
Produktklasse 4. Diese umfasst Ausstattungsmaterialien wie zum Beispiel Vorhänge und
Möbelstoffe.
Zusammenfassend baut das STANDARD 100 Label auf einem strengen Kriterienkatalog,
welcher auf weltweit einheitlichen Prüfkriterien basiert und jährlich aktualisiert wird.
Unabhängige Institute gewährleisten die Einhaltung und Glaubwürdigkeit des Zertifikats.


Quelle: https://www.oeko-tex.com